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Die Erfahrbarkeiten hyperfiktionaler Lektüren
  Christian Bachmann
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Fussnoten

[1] Schröder 1999:49. Oder wie es Dirk Schröder formuliert: ein Seitensprung. Und zwar einer, der ein gewisses Risiko birgt: „Der Verdacht drängt sich auf, dass hier die Wahl zwischen Scylla und Charybdis, zwischen wahlfreiem Zugriff des Benutzers auf alle Dokumente und einer linearen Guided Tour bleibt, also dem Verzicht auf das Hypermediaformat.“

[2] Vgl. Aarseth 1997:62ff. Die Begriffsdefinitionen von „Texton“ und „Scripton“ gehen auf Aarseth zurück: „'Scriptons' sind die Zeichenstränge, wie sie sich der Leserin präsentieren, 'Textons' stellen die Zeichenstränge, bzw. Texteinheiten dar, wie sie im Text existieren, das heisst, wie sie der Urheber einer Hyperfiktion festgelegt hat, bzw. im Datensatz abgespeichert hat.“

[3] Deleuze/Guattari 1992:356.

[4] Schmundt 1996:55.

[5] Bei Deleuze/Guattari entspricht ein Territorium einem zu erschliessenden Raum, einem Umfeld oder Milieu, etwa auch Schicht genannt. In Anlehnung daran verwende ich den Begriff des Text-Territoriums, der sich als Text-Umfeld, auch stark an Barthes Lexien-Begriff angelehnt, versteht.

[6] Barthes 1987:8

[7] Ebd. 9

[8] Ebd. 9

[9] Lukács 1963:39/40

[10] Nietzsche 1973:374

[11] Ebd. 374

[12] Iser 1976:38

[13] Eagleton 1997:44



Literatur

Aarseth, Espen J. (1997): Cybertext: Perspectives on Ergodic Literature. Baltimore und London.

Barthes, Roland (1987): S/Z. Übers. von Jürgen Hoch. Frankfurt am Main.

Barthes, Roland (1992): Am Nullpunkt der Literatur. Übers. von Helmut Scheffel. Frankfurt am Main.

Deleuze, Gilles (1979): Nietzsche. Ein Lesebuch von Gilles Deleuze. Übersetzt von Ronald Voullié. Berlin. Originaltitel (1965): Nietzsche. Paris.

Deleuze, Gilles (1996): Lust und Begehren. Übersetzt von Henning Schmidgen. Berlin. Originaltitel: Désir et Plaisir. In: „magazin littéraire“, No. 325, Okt. 1994.

Deleuze, Gilles (1997): Henri Bergson zur Einführung. Übersetzt von Martin Weinmann (Hg.). Originaltitel (1966): Le Bergsonisme. Paris.

Deleuze, Gilles/Guattari, Félix (1992): Tausend Plateaus. Kapitalismus und Schizophrenie. Berlin. Übersetzt von Ricke, Gabriele und Voulié, Ronald. Originaltitel (1980): Mille Plateaux. Capitalisme et schizophrénie II. Paris.

Deleuze, Gilles (2000): Kritik und Klinik. Frankfurt am Main. Übersetzt von Vogl, Joseph. Originaltitel (1993): Critique et Clinique. Paris.

Eagleton, Terry (1997): Einführung in die Literaturtheorie. Übersetzt von Effi Bettinger/Elke

Iser, Wolfgang (1984): Der Akt des Lesens. München.

Lukàcs, Georg (1963): Die Theorie des Romans. Ein geschichtsphilosophischer Versuch über die Formen der grossen Epik. Hamburg.

Nietzsche, Friedrich (1973): „Über Wahrheit und Lüge im aussermoralischen Sinne“. In: ders. Nachgelassene Schriften 1870-1873. Berlin-New York. S. 369-384.

Schmundt, Hilmar (1996): „Strom, Spannung, Widerstand. Hyperfictions – die Romantik des elektronischen Zeitalters“ In: Hyperkultur. Zur Fiktion des Computerzeitalters. Klepper, Martin u.a. (Hgg.) Berlin 1996. S. 44-67.

Schröder, Dirk (1999): „Der Link als Herme und Seitensprung“ In: Suter, Beat/Böhler, Michael (1999): Hyperfiction. Hyperliterarisches Lesebuch mit CD-ROM. Frankfurt am Main.

Suter, Beat (1999): Hyperfiktion und interaktive Narration im frühen Entwicklungsstadium zu einem Genre. Zürich.

Suter, Beat/Böhler, Michael (1999): Hyperfiction. Hyperliterarisches Lesebuch mit CD-ROM. Frankfurt am Main.