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presented by Brown University

Texten nebeneinander im Netz
Konkreativität [1] zwischen lokalem und globalem Computernetzwerk

von pETER Purg

Durch dialogisch und multimedial gestaltete Kommunikations(platt)formen können sowohl ästhetische als auch emanzipatorische Zielsetzungen gemeinsamen Schaffens gesichert werden. Im glokal vernetzten Computer finden die DurchnittsbenutzerInnen eine multimodale Kommunikationsmaschine, die wichtiges Potenzial zur Erneuerung des zwischenmenschlichen Austauschs und Erweiterung von sowohl intra- als auch interpersonaler Kreativität aufweist. Kollektive und hybride Arbeitsformen bedingen wesentlich neue Strategien im Paradigma "face-[to-machine-[...]]to-face". Neben dem Computernetzwerk bietet der (biotisch, lokal, kulturell) vernetzte Körper einen komplementären Spielraum für die Erlangung vielfältiger Medienkompetenz.

Beispielhafte Projekte aus einer etablierten netzliterarischen Praxis sollen auf spezifische Modi der interpersonalen Kreativität am vernetzten Computer untersucht werden. Sie dienen als kontrastreiche Folie für Berichte aus primär LAN-basierten Workshops, wo der literarische Multimediatext relativ einheitlichere lokale, temporale und soziale/kulturelle Parameter aufweist. Schließlich sollen wichtige Abstufungen und richtungsweisende Synergien zwischen der direkten, maschinenbegleiteten (raum-körperlich konkreten) und der indirekten, maschinenvermittelten (raum-körperlich virtuellen) Kreativität ausgelotet werden.

1. Zwischen Ethik und Ästhetik vernetzter Kommunikation (Intro)
2. Internet-Projekte (global)
3. „Spinnen am Computer“ (lokal)
4. „Lass uns gemeinsam stricken!“ (glokal)
5. Im Anschluss ans Körpernetzwerk (Fazit)

6. Mediographie

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