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Gastherausgeber

Die Forschung zur digitialen Ästhetik hat in den letzten Jahren einen beachtlichen Aufschwung erlebt und beginnt sich sowohl thematisch wie personell auszudifferenzieren. Es gibt das Feld der Hyperfiction, der hyper- bzw. multimedialen Werke, der Mitschreibprojekte, der Netzinstallationen, der Computerspiele, der kinetischen Poesie ... - jeweils von verschiedenen Autoren/gruppen an verschiedenen Orten bearbeitet. So ist es höchst wünschenswert, dass einige der erfahrenen Forscher und Forscherinnen Gastredaktionen übernehmen und spannende Schwerpunkt-Ausgaben kreieren, die ihre eigene Handschrift tragen.



Beat Suter - einer der ersten Archivare der Netzliteratur, Autor der ersten Dissertation zum Thema in deutscher Sprache ("Hyperfiction und interaktive Narration", 1999) und Herausgeber verschiedener Bücher und CD-ROMs zur Netzkultur und mit Netzliteratur (update-verlag und cyberfiction) - eröffnet den Reigen der Gastredakteure. 2/2002 entstand unter seine Regie. Die meisten der 21 Beiträge in 2/2002 sind dem Schwerpunkt Computerspiele gewidmet. 

Uwe Wirth und Karin Wenz sind den an digitaler Literatur Interessierten seit einigen Jahren durch Publikationen und (mit)organisierte Symposien (Modemfieber, InterSzene, p0es1s) bekannt. In 6/2002 versammeln sie Beiträge (vor allem zu Phänomenen des Computerspiels) der Sektion 'Zeichenkörper im Netz' des Semiotik-Kongresses 2002 in Kassel.

Loss Pequeño Glazier ist in der scientific community als Herausgeber des Electronic Poetry Center, als Autor von Digital Poetics und Organisator der E-Poetry-Festivals bekannt. Die in 3/2003 versammeltem Beiträge entstammen dem von Glazier und Mark Böhlen an der State University of New York, Buffalo, für November 2002 organisierten Symposium Language & Encoding.

Markku Eskelinen, Publizist und Autor digitaler Literatur, ist Herausgeber der Game Studies und Mitherausgeber des Cybertext Yearbook. In 4/2003 versammelt er Beiträge skandinavischer Forscher im Forschungsgebiet digitale Ästhetik.

Laura Borràs Castanyer unterrichtet am Humanities and Philology Department (Universtitat Oberta de Catalunya) und am Romance Philology Department (Universitat de Barcelona). Sie ist Leiterin der Hermeneia: Literary Studies and Digital Technologies Forschungsgruppe. In 3/2004 präsentiert sie Beiträge der Konferenz Under construction: Digital literatures and theoretical approaches an der Open University of Catalonia in Barcelona im April 2004.

Peter Gendolla ist Professor für Literatur, Kunst, New Media und Technology an der Universität Siegen sowie Leiter des Forschungsprojekts "Literatur im Netz/Netzliteratur" innerhalb des Forschungskollegs "Medienumbrüche". Jörgen Schäfer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an diesem Forschungszentrum. Gendolla und Schäfer präsentieren in 1/2005 die Beiträge der internationalen Konferenz "Netzliteratur: Umbrüche in der literarischen Kommunikation" in Siegen vom 25.-27. November 2004.

































 

 

 

 


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